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PROSIT 2022

Prosit 2022 – darf man das am 11. Jänner überhaupt noch sagen? Ach, natürlich! Wenn ich das noch sagen möchte, dann darf man das auch! Also, ich hoffe sehr, dass ihr alle einen zumindest angenehmen Start ins neue Jahr hattet, weil aufregend ist ja heutzutage gar nicht mehr immer wünschenswert. „Aufregung“ kann ja in einer Pandemie auch ziemlich negativ behaftet sein. Deshalb finde ich, dass „angenehm“ ein wirklich passender Wunsch ist.


Auf der Fahrt nach Graz hat mich meine Tochter (3 Jahre) letztens porträtiert. Ziemlich zerzaust hat dieses Bildnis ausgesehen. Mit Haaren, die wirr vom Kopf standen. Hatte was von Medusa – dieser Figur aus der griechischen Mythologie mit den Schlangen am Kopf. Zuerst hat mich dieses Bild sehr belustigt, danach hat es mich aber ziemlich nachdenklich gemacht.

Schaue ich echt so aus? Also, meine Haare stehen eigentlich nie so zu Berge. Die binde ich meistens zu einem straffen Pferdeschwanz zusammen. Rein optisch haben dieses Bild und ich somit kaum Gemeinsamkeiten. Aber im übertragenen Sinne... ja, im übertragenen Sinne schaut es IN meinem Kopf derzeit wieder so aus. Aber ganz genauso! Durcheinander, konfus, wirr, zischende Schlangen der Veränderung und Unsicherheit. Ist also meine sensible Tochter einfach der Spiegel meiner Seele? „Du bist, was du denkst. Was du denkst, strahlst du aus!“ Und was ich ausstrahle, zeichnet sie auf?? Verdammt, ich glaube, das ist es!



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